Massive Attack: die „Urväter“ des Trip-Hop aus Bristol

 

Massive Attackund Trip-Hop … auf den ersten Blick scheinbar schon wieder eine neue Schublade … aber – vergleichbar zu Faith No More – waren hier wieder mal Musiker aufgebrochen in eine neue Klangdimension. Charakteristisch für Trip-Hop ist ein durchgehend entspannter, langsam groovender Beat, die Verwendung von allerlei geplünderten Samples aus dem Jazzrock (unter anderem von Billy Cobham und dem John McLaughlin Mahavishnu Orchestra) und der häufig wechselnde Einsatz verschiedener Sänger (z.B. Tricky) und Sängerinnen (z.B. Tracey Thorn und Hope Sandoval). Auf dem Wege entstanden komplexe, elektronische Soundlandschaften mit einer charakteristisch melancholischen Atmosphäre.

Da der Name der Gruppe in den 90’er Jahren parallel in verschiedenen Kriegsszenarien auftauchte, entschied man sich vorübergehend für den Namen Massive. Dies führte jedoch insbesondere in USA zu allzu großer Verwirrung, so dass die Tourneebuchungen einbrachen, und der ursprüngliche Name wurde wieder aufgegriffen.

„Unfinished Sympathy“ (das ‚One-Cut-Video‘, 1991)

„Protection“ (1994 m. Tracey Thorn)

„Angel“ (1998)

„Teardrop“ (1998)

„Butterfly Caught“ (2003)

„Take It There“ (2016, m. Tricky )

„The Spoils“ (2016, m. Hope Sandoval)

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Posted by: Peter on

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