John Martyn: Ein genialer Gitarrist zwischen Folk, Jazz, Rock & Blues

 

Auf John Martyn wurde ich zum ersten Mal aufmerksam durch eine TV-Übertragung Live in Bremen 1975, die Musik hat mich sofort gerissen, und ich war als Fan geboren. Charakteristisch für ihn ist seine schon früh sehr rauchige Stimme und seine einzigartige perkussive Gitarrentechnik, schon ab den ersten Performances genial abgemischt mit den wahnwitzigsten Halleffekten. Seitdem besitze ich glücklicherweise neben seinen CDs auch die Aufzeichnungen weiterer zahlreicher Liveauftritte, da er insbesondere in den 80-er Jahren in deutschen Radiosendern (z.B. WDR, SWF III) eine sehr hohe Präsenz erzielen konnte.

Leider war er bis zu seinem Tod 2009 einer der größten notorisch unterbewerteten Musiker, letztendlich tragisch endlos verzweifelt an seiner materiellen Erfolglosigkeit. Daran konnten auch seine größten Fans David Gilmour und Phil Collins nichts ändern, obwohl sie stets mit Begeisterung bereit waren, an seinen Studio- und Liveaufzeichnungen mitzubasteln, in der Hoffnung, dass wenigstens auf diesem Wege eine gewisse Öffentlichkeitswirksamkeit erreicht werden könnte.

„Outside“ (Live 1978)

„Big Muff“ (Live 1978)

„Ways To Cry“ (ft. Phil Collins, 1978)

„One World“ (ft. David Gilmour)

„Glory Box“ (1998)

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Posted by: Peter on

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