Joe Mubare: Hoch emotionale Klangmosaike mit Anspruch

 

Joe Mubare, geboren in Südtirol 1947, ist ein Meister im Weben von hochgradig spannenden Klangteppichen und ein großer Erzähler. Seltsamerweise ist er trotz seiner zahlreichen Aktivitäten im globalen Music Business und in den Hitparaden fast völlig unbekannt. Mit 14 gewann er bereits seinen ersten Musikwettbewerb. In München und Los Angeles studierte er Psychologie und Politikwissenschaften. Anschließend begann er eine Ausbildung als Familientherapeut und schrieb bzw. übersetzte vereinzelte Standardwerke der psychologischen Fachliteratur. Nebenberuflich arbeitete er in USA als Komponist für 20th Century Fox und schrieb ca. 150 Songs für amerikanische Film- und TV-Serien.

1980 wechselte er nach Deutschland und veröffentlichte von 1984 bis1989 seine ersten eigenen Produktionen („Mubare“, „No Man’s Land“, „Curare“ und „Private Scream“), wobei sich seine Texte auf Grund seines beruflichen Hintergrundes häufig mit zwischenmenschlichen Spannungen und familiären Strukturen – leider häufig untrennbar – beschäftigen. Trotz der fehlenden Hitparadentauglichkeit wird er durch seine Produktionen zu einem europaweit angesehenen Komponisten und Produzenten. Von 1990 bis 2010 zeichnete er für die Musik von über 80 deutschen Film- und Fernsehproduktionen verantwortlich, darunter auch 14 Tatorte. Leider gibt es auf Grund der beschriebenen Historie praktisch keine wirklichen Videos. An der Anzahl der präsentierten Songs erkennt man allerdings den Fan.

„What Is It“

„I’m Not Afraid Anymore“

„Daddy“

„Junglelife“

„No Man’s Land“

„Where Is Your Shadow“

„Love Me Fender / End Of Running (Newport Beach 1992)“

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Posted by: Peter on

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